Abschluss von ERASMUS plus in Bullerbü

Das wunderschöne und entspannte Schweden war in dieser Woche Ort für das Finale des vor zwei Jahren gestarteten EU-Projekts DECCA (Developing Communicative Competence Through Art). Die Partner aus Spanien, Schweden und Deutschland arbeiteten an den letzten Berichten für die EU und vor allem am Abschlussprodukt, einem Handbuch für Fremdsprachenlehrer zur Benutzung sowohl im Unterricht als auch im Museum. Auch wenn aus Gründen unterschiedlicher Mentalität die Kommunikation zwischen den Partnern im Laufe des Projektes oft schwierig war, fällt die Bilanz des Programms insgesamt positiv aus: die Produktion von innovativen Aktitivitäten für den Fremdsprachenunterricht, die Einbeziehung von Kunst in das Lernen, sowie die sehr intensiven interkulturellen Kontakte von Lehrern und Studierenden sind und bleiben ein echter Gewinn!

Es sieht derzeit ganz danach aus, dass Folgeprojekte aus DECCA erwachsen werden, um weiteren Studierenden am Westfalen-Kolleg wertvolle Kontakte sowohl zur Kunst als auch ins Ausland zu ermöglichen. Wer hätte nicht Lust, Menschen und Schule z.B. in Schweden kennenzulernen?

Auch bei diesem letzten Treffen kam die Kunst nicht zu kurz, denn wir statteten einem besonderen Museum „in the middle of nowhere“ – dem Vandalorum – einen Besuch ab. Gegründet auf der grünen Wiese verweist dieser Ort auf den angeblichen Ursprung des Stammes der Vandalen (die dann später Rom zerstörten und heute Innenstädte nach Fußballspielen) – ähnlich wie das Hermannsdenkmal im 19. Jh. als Gründungsmythos der deutschen Einheit diente. Im Vandalorum wohnten wir einer hervorragenden Führung durch eine Ausstellung zum Thema Licht bei. Erstaunt standen wir vor beeindruckend riesigen Porträts von vier 100jährigen Bewohnern aus der Nähe des Nordpols, die ihr Leben lang Winter ohne Licht und Sommer ohne Dunkelheit verbracht haben.

 

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