Geschichte/SW

Das Fach Geschichte hat im Ausbildungsgang des Westfalen-Kollegs einen hohen Stellenwert. Das Ziel, mit Hilfe der historisch-politischen Aufklärung die Studierenden über das Ende ihrer schulischen Ausbildung hinaus zum Einsatz für demokratische Prinzipien und Wertsetzungen zu bewegen, wird am Kolleg im Rahmen wissenschaftlicher Analyse und mehrperspektivischer Geschichtsbetrachtung verfolgt. Dabei kommt es darauf an, Geschehenes zu deuten und in einen Gegenwartsbezug zu stellen.

Das Fach Geschichte wird an unserer Schule ab dem 1.Semester durchgehend unterrichtet. Es gehört zu den Pflichtfächern der ersten beiden Semester. Den Studierenden ist freigestellt, ob sie das Fach schriftlich (Klausur) oder mündlich wählen. Bedingung ist dabei, dass mindestens zwei Fächer im gesellschaftswissenschaftlichen Bereich schriftlich belegt werden.

Im Kurssystem des 3.-6. Semesters wird Geschichte in Grundkursen (mündlich oder schriftlich) und in Leistungskursen (schriftlich mit zwei Klausuren) angeboten.

Themen des Geschichtsunterrichts sind insbesondere Gegenstände und Probleme der modernen Welt (19./20.Jahrhundert) bezogen auf die Gegenwart. Im Kurssystem gibt es verpflichtende inhaltliche Vorgaben für das Zentralabitur. Die Themenübersicht spiegelt sich in unserem Fachcurriculum für Geschichte in der Version vom August 2014 wieder.

Seit dem Start des WS 2015/16 gilt – beginnend mit dem jetzigen ersten Semester – das kompetenzorientierte Curriculum für Geschichte, Westfalen-Kolleg nach den Vorgaben des NRW-Schulministeriums.

Im Konzept für das Fach Geschichte am Kolleg ist vorgesehen, Unterrichtsinhalte auch mit Hilfe von Exkursionen zu festigen. Besuche von Museen (z.B. das Historische Museum in Bielefeld für die lokale Variante der Industrialisierung), Gedenkstätten oder Städte im Rahmen von Kursfahrten (z.B. Besuch des Deutschen Bundestages in Berlin, siehe Foto) sollen Geschichte für die Studierenden erfahrbar machen.

 

 


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