Kampf für Sozialarbeiterin am Kolleg

Derzeit geht am Kolleg die Angst vor einem Ende der Sozialberatung von Marike Tabor um. Der jungen Beraterin, die selbst auf dem Zweiten Bildungsweg Abitur gemacht hatte und die daher die Sorgen und Nöte der Studierenden besonders gut kennt, droht das Aus. Die Stelle soll wahrscheinlich nicht verlängert werden, war bislang die Auskunft der Bezirksregierung. Auch wenn man die Arbeit für sinnvoll halte. Rechnerisch hängt alles an einer Viertellehrerstelle… Damit wollen sich weder Studierende noch Lehrer abfinden. „Marike ist eine Institution. Ohne sie würden viele Studierende hier abbrechen, weil sie sich mit ihren rechtlichen, sozialen und persönlichen Problemen allein gelassen fühlen würden. Wir wollen, dass Marike bleibt“, sagt auch Christian Boldt-Mitzka, Lehrer am Kolleg. „Es sagt viel aus, dass „Geh doch zu Marike“ am Kolleg eine feststehende Redewendung geworden ist, wenn Menschen Probleme haben. Die Bellenberg-Studie der Uni Bochum besagt übrigens, dass die Grunde für einen Abbruch des Zweiten Bildungsweges meist nichts mit der Schule selbst zu tun haben. Genau hier setzt Marike Tabors Arbeit an.“

Ein Pressebericht:

http://www.nw.de/lokal/bielefeld/mitte/mitte/21549719_Ruehrend-Eine-ganze-Schule-kaempft-fuer-ihre-Sozialarbeiterin.html

 


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