Es ist nie zu spät sich weiterzubilden.

Wofür wir stehen – unser Leitbild

Das Westfalen-Kolleg Bielefeld ist ein staatliches Gymnasium des Zweiten Bildungsweges, das es jungen Erwachsenen ab 18 Jahren, die bereits im Berufsleben gestanden oder einen Haushalt geführt haben, ermöglicht, in drei Jahren das Abitur nachzuholen, d.h. die allgemeine Hochschulreife zu erwerben. Dieser Abschluss eröffnet den Zugang zu allen Fachrichtungen der Universitäten, Fachhochschulen und Technischen Hochschulen.

Das Verhältnis zwischen Kollegiaten und Lehrkräften ist geprägt durch einen partnerschaftlichen Umgang miteinander und das Bemühen, die beruflichen Kenntnisse und die Lebenserfahrung des Einzelnen in den Unterricht einzubeziehen und für den Lernerfolg der ganzen Klasse bzw. des Kurses zu nutzen.

Um das Ausbildungsziel des Kollegs – das Abitur und damit die Studierfähigkeit – zu erreichen, sind eine Reihe wichtiger Kompetenzen in verschiedenen Bereichen zu entwickeln.

Dazu gehören Fachkompetenzen (z. B. fachliche Kenntnisse und Fertigkeiten, problemlösendes und vernetztes Denken, rhetorische Fähigkeiten), das Beherrschen von Methoden, Lern- und Arbeitstechniken, vor allem aber auch Selbst- und Sozialkompetenzen wie beispielsweise Lern- und Leistungsbereitschaft, Ausdauer, Motivation und Kritikfähigkeit.

Darüber hinaus ist es wichtig, dass die Studierenden ein realistisches Selbstbild, Verantwortlichkeit für das eigene Tun, emotionale Intelligenz und Aufgeschlossenheit entwickeln, um als gefestigte Persönlichkeit in eine erfolgreiche Zukunft starten zu können.

Historie des Kollegs

Das Westfalen-Kolleg Bielefeld wurde schon 1961 als eines der ersten Weiterbildungskollegs des Landes Nordrhein-Westfalen gegründet. Die ersten Generationen von Studierenden waren vor allem Facharbeiter und Angestellte, die vor dem Hintergrund der damals geforderten Bildungsexpansion nach einem Zugang zu Fachhochschule und Universität strebten. So wurde aus manchem Schlosser und Elektriker ein Ingenieur und aus mancher Krankenschwester eine Ärztin oder auch Lehrerin. Bei „Goldabitur“-Treffen gab es in den letzten Jahren vielfältige Kontakte zwischen ehemaligen und heutigen Studierenden. Später waren es die politisch bewegte Zeit der „68er“, die auch am Kolleg Staub aufwirbelten. Studierende des Kollegs setzten sich auch in den Siebziger- und Achtzigerjahren für Umweltschutz und Frieden ein und demonstrierten gegen die Kürzung des Bafögs. Mitte der 90er-Jahre kam der erste große Umbau des Campus': Die Gebäude wurden umfangreich modernisiert und erweitert und auch das moderne Wohnheim entstand. Gleich blieb in allen Zeiten aber eines: Menschen, die sich neue Horizonte eröffnen und ihr Abitur nachholen wollen, treffen bei uns auf motivierte Lehrkräfte und eine perfekte Umgebung zum Lernen, mitten in Bielefeld.

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