Schweden-Austausch startet mit einer super Woche

Mit tollen Eindrücken sind die Studierenden Katharina, Simon, Lukas, Destan, Oleg und Svenja (alle im 4. und 5. Semester) nach einer erlebnisreichen Woche aus Schweden zurückgekehrt. Besonders hat es der Reisegruppe um die beiden begleitenden Lehrer Michael Witte und Karsten Bremke die Gastfreundschaft des befreundeten Erwachsenen-Kollegs in Mullsjö/Südschweden angetan. Nicht nur der herzliche Empfang an der Partnerschule, sondern auch die Tatsache, dass die gesamte Bielefelder Gruppe im Gästehaus der Lehrerin Asa unterkam, hat unsere Studierenden sehr beeindruckt.

Das Programm vor Ort stand unter dem Motto des Kennenlernens von Land und Leuten. So gab es am ersten Tag im Englischunterricht genügend Aktivitäten, um mehr von den Austausch-KollegiatInnen zu erfahren. Interessanterweise bestand die schwedische Gruppe überwiegend aus jungen Menschen mit Migrations- bzw. Fluchthintergrund. Während der darauf folgenden Tage entstand eine gute Chemie zwischen den Studierenden beider Kollegs, die durch Aktivitäten wie gemeinsames Wandern, Kanufahren, Grillen oder Chillen gefördert wurde.

Auch das Thema Globalisierung wurde im Kurs „International Relations“ aufgenommen und diskutiert. Dabei wurde natürlich auch Bezug genommen auf die bevorstehenden Wahlen zum Europäischen Parlament und in diesem Zusammenhang das schwedische und deutsche Parteiensystem verglichen (es ist sehr ähnlich!).

Highlight für etliche Studierende war zum Abschluss eine Exkursion nach Göteborg, die neben einer Erkundung der Stadt auch den Besuch des größten skandinavischen Vergnügungsparks „Liseberg“ vorsah.

Etwas traurig, aber angefüllt mit vielen klasse Erfahrungen, nahmen wir am Wochenende Abschied von Asa und ihrem Bullerbü-ähnlichen Heim. Nicht ohne festzuhalten, dass das nächste Treffen für den Herbst vorgesehen ist und dass die soeben beendete Fahrt der Anfang einer dauerhaften Verbindung zwischen Westfalen-Kolleg und Mullsjö Folkhogschola sein soll.

Hier noch die Berichte von Katharina und Simon:

Wie war’s in Schweden?

Hej,

6 Studierende vom Westfalenkolleg.
2 Lehrer.
5 Tage.
Eine Schule für Erwachsene in Schweden.
Eine „Gastfamilie“ bei der wir gelebt haben wie in Bullerbü.

Und sonst noch?
Kanu fahren.
Unterricht und interkultureller Austausch auf Englisch.
Freizeitpark.
Göteborg.
Wandern.
Wikingerschach.
Grillen.
Fazit->
In Mullsjö:
– wird ziemlich gut Englisch gesprochen
– sind viele Leute nordisch zurückhaltend, aber gleichzeitig sehr warmherzig
– gibt es sehr viele Seen und viel unberührte Natur
– haben wir super nette Studierende kennen gelernt, die uns hoffentlich noch in diesem Jahr in Deutschland besuchen werden.

Hejdå

Katharina

Ich kann jedem nur empfehlen sich in der Zukunft für das Schweden-Projekt zu bewerben, da sowohl Leute als auch die Landschaft einzigartig sind in Europa.
Man läuft nicht bloß mit der „Touristenbrille“ durch Schweden, sondern bekommt dank des Programms tiefe Einblicke in die schwedische Kultur und kann diese viel besser nachvollziehen.
Zudem war der Aufenthalt stehts eine super Mixtur aus Sport, Schule und Entspannung.
Go for it!

Simon

 

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